Neuigkeiten rund um den Mieterverein Memmingen


Untermiete darf nicht gewinnorientiert sein

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Untermiete darf nicht gewinnorientiert sein

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Entscheidung aus Karlsruhe klar gestellt, dass die Untervermietung von Wohnraum nicht als kommerzielles Geschäft betrieben werden darf. Vermieterinnen und Vermieter dürfen dabei keine überhöhten Mietzuschläge verlangen, um einen finanziellen Gewinn auf Kosten ihrer Untermieter:innen zu erzielen.

Nach Ansicht des Gerichts ist eine möblierte Vermietung kein Freifahrtschein für beliebige Preisaufschläge. Selbst wenn die Wohnung komplett eingerichtet ist, muss die Miete in einem angemessenen Verhältnis zur ortsüblichen Vergleichsmiete stehen. Überhöhte Forderungen können als unzulässige Gewinnabsicht gewertet werden und sind rechtlich anfechtbar.

Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen bedeutet das: Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Vermieter die Untermiete unangemessen erhöht hat, können Sie rechtlichen Rat einholen. Der Mieterverein Memmingen unterstützt Sie dabei, Ihre Rechte durchzusetzen und prüft, ob die geforderten Mietzuschläge zulässig sind.

Wir empfehlen, die Mietbedingungen genau zu prüfen und bei Unklarheiten frühzeitig Kontakt zu einer fachkundigen Beratungsstelle aufzunehmen. Nur so können Sie sicherstellen, dass Ihre Mietkosten fair und gesetzeskonform bleiben.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Diskriminierung bei Wohnungssuche

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Diskriminierung bei der Wohnungssuche – ein wichtiges Urteil des Bundesgerichtshofs

Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs (BGH) hat in einem wegweisenden Urteil entschieden, dass ein Immobilienmakler, der einer Mietinteressentin wegen ihrer ethnischen Herkunft die Vermittlung einer Wohnung verweigert, schadensersatzpflichtig ist. Das Urteil belegt, dass Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) nicht nur unzulässig, sondern auch zivilrechtlich belangbar ist.

Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen bedeutet das: Sollte Ihnen bei der Wohnungssuche eine Benachteiligung aufgrund von Herkunft, Religion, Behinderung, Alter, sexueller Identität oder ähnlichen Merkmalen begegnen, können Sie rechtliche Schritte einleiten und gegebenenfalls Schadensersatz fordern. Der BGH hat klargestellt, dass Makler für solche Verstöße persönlich haften.

Wir empfehlen allen Betroffenen, unverzüglich Beweise zu sichern – zum Beispiel schriftliche Korrespondenz, E‑Mails oder Notizen zu Gesprächen – und sich an den Mieterverein Memmingen zu wenden. Unser Team berät Sie kostenfrei über Ihre Rechte und unterstützt Sie bei der Durchsetzung von Ansprüchen.

Weitere Informationen zum Urteil finden Sie auf der offiziellen Website des Bundesgerichtshofs: www.bundesgerichtshof.de.

Bei Fragen stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung. Wir freuen uns, Ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Team vom Mieterverein Memmingen


Prekäre Mietverträge diskriminieren

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Prekäre Mietverträge und Diskriminierung – Ein Hinweis für Mieter*innen in Memmingen

Die jüngsten Entscheidungen des Bundesgerichtshofs (BGH) haben gezeigt, dass befristete Mietverhältnisse, Untermiet‑ und Zwischenmietverträge häufig als Mittel zur Benachteiligung von bestimmten Personengruppen eingesetzt werden. Diese Urteile machen deutlich, dass rechtliche Vorgaben allein nicht ausreichen, um Diskriminierung im Wohnungsmarkt zu verhindern.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die aktuelle Studie „Gewohnt ungleich: Rassismus und Wohnverhältnisse“ des Nationalen Diskriminierungs‑ und Rassismusmonitors (NaDiRa) hinweisen. Die Untersuchung belegt, dass Menschen, die aufgrund von Herkunft, Hautfarbe oder Religion als „rassistisch markiert“ gelten, mehr als doppelt so häufig in befristeten Mietverträgen, Untermiet‑ oder Zwischenmietsituationen leben als der Rest der Bevölkerung.

Für Mieter*innen in Memmingen bedeutet das konkret:

  • Ein erhöhtes Risiko, in unsicheren Mietverhältnissen zu geraten, wenn man einer diskriminierten Gruppe angehört.
  • Weniger Stabilität und geringere Rechte im Vergleich zu unbefristeten Hauptmietverträgen.
  • Höhere Gefahr von Kündigungen und unvorhersehbaren Wohnungswechseln.

Der Mieterverein Memmingen steht Ihnen bei Fragen zu Ihren Mietrechten zur Seite und unterstützt Sie dabei, diskriminierende Vertragsbedingungen zu erkennen und zu prüfen. Sollten Sie bereits in einer befristeten oder Untermietsituation wohnen und den Verdacht haben, dass Ihre Vertragsbedingungen auf Diskriminierung beruhen, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass faire und sichere Wohnbedingungen für alle Mieter*innen in Memmingen gewährleistet werden.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team des Mietervereins Memmingen


Stellplatz von Pflanzen überwuchert

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Stellplatz durch wuchernde Kletterpflanzen blockiert?

Sie haben gemerkt, dass die Kletterpflanzen am Carport Ihres gemieteten Stellplatzes immer dichter werden und Sie die Autotüren nicht mehr vollständig öffnen können? In einem solchen Fall handelt es sich nicht um ein bloßes Ärgernis, sondern um einen vertragsrechtlichen Mangel, den der Vermieter beheben muss.

Nach geltendem Mietrecht ist der Vermieter verpflichtet, den Parkplatz in einem Zustand zu erhalten, der die vertraglich vereinbarte Nutzung zulässt. Dazu gehört ausdrücklich, dass Sie Ihr Fahrzeug problemlos ein- und ausparken können. Sobald also Bewuchs die Türöffnung behindert, liegt eine Pflichtverletzung vor.

Der Vermieter muss dafür sorgen, dass die Pflanzen regelmäßig zurückgeschnitten oder entfernt werden, damit der Stellplatz wieder uneingeschränkt nutzbar ist. Sie müssen dies nicht einfach akzeptieren – ein Hinweis an den Vermieter und, falls nötig, die Unterstützung durch den Mieterverein Memmingen sind sinnvoll.

Falls der Vermieter nicht reagiert oder die Beseitigung verweigert, können Sie Ihre Rechte geltend machen: schriftliche Mängelanzeige, Fristsetzung zur Beseitigung und – bei ausbleibender Reaktion – eine Mietminderung oder weitere rechtliche Schritte.

Wir stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns für eine individuelle Beratung!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Team vom Mieterverein Memmingen


Möblierte & Zeitmieten im Vormarsch

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Möblierte & Zeitmieten im Vormarsch

Eine aktuelle Analyse des Instituts für Wohnen und Umwelt (IWU), durchgeführt im Auftrag des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen sowie des Bundesinstituts für Bau‑, Stadt‑ und Raumforschung (BBSR), zeigt einen deutlichen Anstieg von möblierten und befristet vermieteten Wohnungen. In den letzten Jahren hat sich das Angebot in diesem Segment stark erweitert.

Besonders auffällig ist, dass in deutschen Metropolen mit mehr als 500 000 Einwohnern – also in den Großstädten, in denen die Mietpreisbremse gilt – fast jedes dritte Wohnungsangebot inzwischen als möblierte Zeitmiete ausgeschrieben ist. Das bedeutet, dass ein erheblicher Teil des Wohnungsmarktes auf temporäre Nutzungen ausgerichtet ist.

Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen ist diese Entwicklung von Bedeutung, weil sie den Wettbewerb um reguläre Langzeitmietwohnungen erhöhen kann. Gleichzeitig eröffnet der Trend neue Flexibilitäts‑ und Wohnoptionen für Personen, die nur für einen begrenzten Zeitraum in der Stadt wohnen möchten, etwa Berufspendler, Studierende oder Menschen in beruflicher Übergangsphase.

Der Mieterverein Memmingen empfiehlt allen Betroffenen, sich frühzeitig über die jeweiligen Vertragsbedingungen zu informieren und bei Unsicherheiten rechtlichen Rat einzuholen. Wir stehen Ihnen dabei gerne beratend zur Seite und unterstützen Sie bei Fragen rund um möblierte oder befristete Mietverhältnisse.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Studierende unter Wohnungsdruck

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Studierende stehen zunehmend unter Wohnungsdruck

Die Suche nach einer bezahlbaren Wohnung ist für Studierende nach wie vor eine der größten Herausforderungen. Der aktuelle MLP Studentenwohnreport 2025 zeigt, dass die Mietpreise an allen 38 untersuchten Hochschulstandorten stärker gestiegen sind als die allgemeine Inflationsrate.


Besonders auffällig sind die Preisentwicklungen in den Metropolen: In Frankfurt zahlen Studierende für eine 30‑Quadratmeter‑Wohnung mehr als 700 Euro pro Monat, während die Mieten in München bei rund 840 Euro liegen. Diese Zahlen verdeutlichen, wie schnell die Kosten in den größten Wohnungs‑ und Studentenmärkten ansteigen.


Nach den gängigen Berechnungsgrundlagen gilt ein Haushalt als finanziell überlastet, sobald die Mietkosten mehr als 40 % des verfügbaren Haushaltseinkommens ausmachen. Im Jahr 2024 waren fast zwei Drittel der Studierenden mit eigenem Haushalt von dieser Belastungsgrenze betroffen – ein alarmierender Trend, der auch für die Mietpreissituation in Memmingen relevant ist.


Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen bedeutet das: Die steigende Nachfrage nach studentischem Wohnraum kann zu höheren Mieten und einem angespannten Angebot führen. Der Mieterverein Memmingen berät Sie gerne zu Ihren Rechten, unterstützt bei der Suche nach geeigneten Wohnungsangeboten und steht Ihnen bei Fragen zu Mietpreisen und Vertragsbedingungen zur Seite.


Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Verfügung – zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.


Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mieterverein Memmingen


Pride‑Flagge im Mietrecht

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Pride‑Flagge im Mietrecht – Was Mieter in Memmingen wissen sollten

Ein Vermieter hat kürzlich verlangt, dass ein Mieter die auf dem Balkon hängende Pride‑Flagge entfernt. Der Eigentümer beruft sich dabei auf eine Hausordnung, die das Aufhängen von Fahnen „jeglicher Couleur“ untersagen soll. Der Mieter hat die Flagge inzwischen abgenommen, fragt sich jedoch, ob das Verbot rechtlich zulässig ist.

Grundsätzlich ist das Anbringen einer Flagge am Balkon dann zulässig, wenn die Hausordnung keine ausdrückliche Regelung enthält, die ein solches Verhalten verbietet. Entscheidend ist, dass das Aufhängen ohne bauliche Eingriffe (z. B. Bohrungen) erfolgt und weder das Eigentum des Vermieters noch die Rechte anderer Hausbewohner beeinträchtigt werden. In einem solchen Fall greift das Grundrecht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, das das Zeigen von Symbolen wie der Pride‑Flagge schützt.

Wird jedoch in der Hausordnung ausdrücklich festgelegt, dass das Anbringen von Fahnen untersagt ist, kann der Vermieter dieses Verbot geltend machen – vorausgesetzt, die Regelung ist klar formuliert und nicht diskriminierend. Eine pauschale Klausel, die „jegliche Fahnen“ verbietet, muss im Einzelfall geprüft werden, ob sie unverhältnismäßig ist und damit gegen das Gleichbehandlungsgesetz verstoßen könnte.

Für Mieter, die sich unsicher sind, empfiehlt es sich, die Hausordnung genau zu prüfen und gegebenenfalls das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Sollte eine Einigung nicht möglich sein, steht der Mieterverein Memmingen mit rechtlicher Beratung und Unterstützung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mieterverein Memmingen


Bundesweite Mietendemo in München

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Bundesweite Mietendemo – Hinweis für alle Mieter*innen aus Memmingen

Am 7. Februar 2026 versammeln sich Mietervertreter*innen und Betroffene aus ganz Deutschland in München, um gemeinsam für bezahlbaren Wohnraum zu demonstrieren. Die Veranstaltung ist ein wichtiger Meilenstein im bundesweiten Kampf gegen steigende Mietpreise und ungerechte Vertragsbedingungen.

Auch wenn das Ereignis in München stattfindet, hat es direkte Auswirkungen auf die Mietsituation in Memmingen. Die dort geforderten politischen Maßnahmen – etwa stärkere Mietpreisbremse, mehr sozialer Wohnungsbau und transparente Nebenkostenabrechnungen – betreffen alle deutschen Städte, einschließlich unserer Region.

Wir vom Mieterverein Memmingen unterstützen die Initiative nachdrücklich und ermutigen unsere Mitglieder, sich über die Demonstration zu informieren. Wer nicht persönlich teilnehmen kann, hat die Möglichkeit, die Aktionen online zu verfolgen und über soziale Medien zu verbreiten, um die Botschaft weiterzutragen.

Weitere Details zur Demonstration, das offizielle Programm und Anreiseinformationen finden Sie unter folgendem Link: Mietendemo 2026 – Offizielle Informationen.

Bei Fragen oder wenn Sie Unterstützung bei der Teilnahme benötigen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns einfach per Telefon, E‑Mail oder besuchen Sie unsere Geschäftsstelle in Memmingen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Deutscher Mietgerichtstag 2026

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Deutscher Mietgerichtstag 2026 – Übersicht für Memminger Mieter

Am 14. und 15. März 2026 findet der Deutsche Mietgerichtstag in Dortmund statt. Dieses zweitägige Ereignis richtet sich an alle Interessierten, die sich über aktuelle Entwicklungen im Mietrecht informieren möchten – insbesondere an Mieterinnen und Mieter aus Memmingen.

Die Veranstaltung bietet ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen von Fachjuristen, Praxisberichten von Vermieter‑ und Mieterverbänden sowie Podiumsdiskussionen zu Themen wie Mietpreisbremse, Kündigungsschutz und energetische Sanierung. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Fragen direkt an Experten zu stellen und wertvolle Tipps für Ihren Wohnalltag zu erhalten.

Für weitere Details, das offizielle Programm und Anmeldemöglichkeiten besuchen Sie bitte die Informationsseite des Mietgerichtstags. Dort finden Sie auch Hinweise zu Anreise, Unterkunft und den geltenden Hygieneregeln.

Wir vom Mieterverein Memmingen empfehlen allen Mitgliedern und Interessierten, diese Chance zu nutzen, um sich aktiv über ihre Rechte zu informieren und im Austausch mit Fachleuten neue Impulse für das eigene Mietverhältnis zu gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mieterverein Memmingen


Tag der Städtebauförderung 2026

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Am 9. Mai 2026 findet in zahlreichen Städten und Gemeinden – darunter auch in Memmingen – der alljährliche Tag der Städtebauförderung statt. Dieses Ereignis bietet Mietern, Vermietern und allen Interessierten die Gelegenheit, sich über aktuelle Förderprogramme und städtebauliche Entwicklungen zu informieren.

Der Tag wird an verschiedenen Orten in der Region durchgeführt, sodass Sie bequem eine Veranstaltung in Ihrer Nähe wählen können. Für Mieter aus Memmingen bedeutet das, dass Sie vor Ort erfahren, welche städtebaulichen Maßnahmen Ihre Wohnqualität verbessern können und welche finanziellen Unterstützungen dabei zum Einsatz kommen.

Im Rahmen des Tages werden Vorträge, Workshops und Informationsstände angeboten, die speziell auf die Bedürfnisse von Mietern zugeschnitten sind. Themen sind unter anderem Energieeffizienz, barrierefreier Wohnungsbau, Sanierungsförderungen und die Mitgestaltung von Quartiersprojekten. Nutzen Sie die Chance, Fragen direkt an Fachleute zu stellen und wertvolle Kontakte zu knüpfen.

Weitere Details zu den einzelnen Veranstaltungen, den genauen Terminen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie unter folgendem Link: Tag der Städtebauförderung 2026 – Informationen. Wir empfehlen, sich frühzeitig anzumelden, da die Plätze begrenzt sein können.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und stehen Ihnen bei Fragen gerne zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Journalist sucht Mieter für TV-Report

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Journalistisches TV-Projekt sucht Mieter*innen mit Finanzengpässen trotz sicherer Anstellung

Die Redaktion des ZDF plant einen Beitrag, der die wachsende Belastung durch steigende Mietpreise beleuchtet. Gesucht werden exemplarische Fälle von Personen, die in einem Vollzeit‑Job arbeiten, ein ordentliches Einkommen haben, aber trotzdem kaum noch zum Lebensunterhalt kommen, weil die Miete unverhältnismäßig hoch ist – insbesondere in Großstädten wie München.

Auch wenn Sie in Memmingen wohnen, kann Ihre Situation von Interesse sein: Viele Mieter*innen in unserer Region stehen vor ähnlichen Herausforderungen, wenn die Wohnkosten den finanziellen Spielraum stark einschränken. Die Journalist*innen möchten zunächst in einem vertraulichen Gespräch mehr über Ihre persönliche Lage erfahren – ein Kamerateinsatz erfolgt erst nach einem ersten Austausch.

Falls Sie selbst betroffen sind oder jemanden kennen, der unter diesen Umständen leidet, melden Sie sich bitte bei den zuständigen Reporterinnen. Sie können die beiden Journalistinnen mobil erreichen:

Patricia Schäfer: 0160 946 442 04
Lara Halili: 0151 659 135 04

E‑Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Eine Teilnahme kann auf Wunsch anonym erfolgen. Die Suche nach Betroffenen darf gerne über soziale Netzwerke verbreitet werden, um möglichst viele Menschen zu erreichen.

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung und stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Mieterverein Memmingen


Mieten steigen, Angebot schrumpft

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Mieten steigen weiter, das Wohnungsangebot wird knapper

Der Deutsche Mieterbund (DMB) weist darauf hin, dass die Mietpreise in den deutschen Großstädten ein neues Rekordniveau erreicht haben. Laut dem aktuellen GREIX‑Mietpreisindex lagen die durchschnittlichen Angebotsmieten im vierten Quartal 2025 bundesweit um 4,5 % gegenüber dem Vorjahr höher – das ist doppelt so stark wie die allgemeine Preisentwicklung im Verbraucherpreisindex.

Gleichzeitig nimmt die Zahl befristeter und möbliert vermieteter Wohnungen stetig zu. Diese Bauformen bieten zwar kurzfristige Flexibilität, verschärfen jedoch langfristig die Wohnungsnot, weil sie das reguläre Mietangebot weiter reduzieren. Für Mieterinnen und Mieter in Memmingen bedeutet das ein wachsendes Risiko, dass bezahlbarer Wohnraum immer schwerer zu finden wird.

Der Mieterverein Memmingen empfiehlt allen Betroffenen, ihre Rechte zu kennen und aktiv zu werden: Prüfen Sie Mietverträge genau, nutzen Sie Beratungsangebote des Vereins und informieren Sie sich über mögliche Förderungen für bezahlbaren Wohnraum. Wir stehen Ihnen mit individueller Beratung zur Seite und unterstützen Sie dabei, faire Mietkonditionen zu sichern.

Bleiben Sie informiert und lassen Sie sich von uns begleiten – gemeinsam können wir die Wohnungsnot eindämmen und die Lebensqualität in Memmingen erhalten.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Rekordhoch: Wohnungsdefizit 1,4 Mio

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Wohnen in Memmingen – Aktuelle Lage im Überblick
Der aktuelle „Soziale Wohn‑Monitor 2026“, herausgegeben vom Pestel‑Institut in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Soziales Wohnen, zeigt ein besorgniserregendes Ergebnis: In Deutschland fehlen rund 1,4 Millionen Wohnungen. Der Großteil dieses Defizits betrifft bezahlbare und soziale Wohnangebote, die besonders für Familien, Studierende, Senioren und Menschen mit geringem Einkommen wichtig sind.

Folgen für Mieterinnen und Mieter
Durch den akuten Mangel an leistbarem Wohnraum entsteht ein wachsendes „Sozial‑Drama“ auf dem Mietmarkt. Junge Menschen, die gerade ins Berufsleben starten, sowie ältere Bewohner, die barrierefreie und kostengünstige Wohnungen benötigen, geraten zunehmend in eine nachteilige Position. Die Konkurrenz um die wenigen verfügbaren Sozialwohnungen nimmt zu, was zu steigenden Mietpreisen und längeren Wartezeiten führt.

Warum das für Memmingen relevant ist
Auch in unserer Stadt spüren wir die Auswirkungen des bundesweiten Defizits. Die Nachfrage nach preiswerten Mietwohnungen übersteigt das Angebot, und die Gefahr von Verdrängung und sozialer Ungleichheit wächst. Für Mitglieder des Mietervereins Memmingen bedeutet das, dass wir verstärkt auf faire Mietbedingungen, transparente Vermietungspraktiken und den Ausbau von Sozialwohnungsbau setzen müssen.

Was Sie jetzt tun können
Der Mieterverein Memmingen berät Sie gern zu Ihren Rechten und Möglichkeiten, wenn Sie von steigenden Mieten oder einer schwierigen Wohnungssuche betroffen sind. Nutzen Sie unsere Beratungshotline oder besuchen Sie uns persönlich, um gemeinsam Lösungen zu finden.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Grundsicherung gefährdet Mieter

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Neue Grundsicherungsregelungen erhöhen das Risiko von Mietrückständen und Wohnungsnot in Memmingen

Die aktuelle Reform des Bürgergeldes wird von zahlreichen Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbänden als problematisch bewertet. Insbesondere kritisieren sie, dass der Vorrang der Vermittlung die Qualifizierung von Leistungsberechtigten erschwert und die nachhaltige Arbeitsvermittlung behindert. Gleichzeitig führen die verschärften Sanktionen zu einer unverhältnismäßigen Belastung von Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderung und pflegebedürftigen Personen.

Ein Drittel aller verhängten Sanktionen betrifft Haushalte mit minderjährigen Kindern. Die Verbände fordern deshalb ein Verbot von 100‑Prozent‑Sanktionen und einen besonderen Schutz für Familien, Menschen mit Behinderung und Senioren. Darüber hinaus wird gefordert, dass die Kosten der Unterkunft (KdU) von allen Leistungseinstellungen und Sanktionen ausgenommen werden, um Mietschulden, Zwangsräumungen und damit verbundene Wohnungslosigkeit zu verhindern.

Die beteiligten Organisationen – darunter AWO, Deutscher Gewerkschaftsbund, Deutscher Mieterbund, Diakonie Deutschland, Paritätischer Gesamtverband, Sozialverband Deutschland (SoVD), Sozialverband VdK, ver.di und Volkssolidarität, haben folgende Kernbotschaften zusammengefasst:

„Die verschärften Sanktionen der neuen Grundsicherung treffen Millionen Kinder und ihre Familien.“ – Dr. Marvin Deversi, AWO
„Das strukturelle Problem am Wohnungsmarkt wird auf die Leistungsberechtigten abgewälzt.“ – Florian Becker, DMB
„Die neue Grundsicherung bringt nicht einen Menschen in existenzsichernde Arbeit, sondern verschärft Existenzängste.“ – Anja Piel, DGB
„Verschärfte Sanktionen treiben Menschen in existenzielle Not, schlimmstenfalls in die Wohnungslosigkeit.“ – Rüdiger Schuch, Diakonie
„Die Kürzungen bei den Mietkosten treffen auch Rentnerinnen und Rentner sowie Erwerbsgeminderte.“ – Verena Bentele, VdK

Der Mieterverein Memmingen empfiehlt allen Betroffenen, sich frühzeitig rechtlich beraten zu lassen und bei drohenden Mietrückständen das Gespräch mit dem Vermieter zu suchen. Wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Machen Sie mit bei der großen ARD-Umfrage zur Wohnsituation in Deutschland!

Unter dem Motto #besserwohnen startet die ARD gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund eine bundesweite Mitmachaktion. Die zentrale Frage: Wie zufrieden sind die Menschen in Deutschland mit ihrer Wohnung? Ist die Miete fair? Und wie klappt es mit den Vermieterinnen und Vermietern?

Mit dieser Aktion sind alle Mieterinnen und Mieter eingeladen, ihre persönlichen Erfahrungen zu teilen und über ihre Wohnverhältnisse zu berichten. Ihre Stimme ist wichtig – denn Wohnen geht uns alle an!

Die ARD wertet die anonymisierten Daten gemeinsam mit dem Deutschen Mieterbund aus und berichtet darüber im Ersten, in der ARD Mediathek, in der ARD Audiothek, im Radio und auf Social Media. So können die Missstände auf dem deutschen Mietwohnungsmarkt sichtbar gemacht werden.

Jetzt mitmachen und Fragebogen ausfüllen:
Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit und teilen Sie Ihre Erfahrungen unter:
https://www.swr.de/specials/besser-wohnen/besser-wohnen-fragebogen-100.html

Ihre Teilnahme hilft dabei, ein realistisches Bild der Wohnsituation in Deutschland zu zeichnen und wichtige Impulse für die Wohnungspolitik zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Verwechslungsgefahr: Mieterhilfe e. V. ist kein DMB-Mieterverein!

Aus aktuellem Anlass warnt der DMB-Mieterverein Memmingen alle Mieterinnen und Mieter, die einem Mieterverein beitreten möchten, vor der Verwechslungsgefahr der DMB-Mietervereine mit dem Mieterhilfe e. V. Der Mieterhilfe e. V. ist kein DMB-Mieterverein.

Der in Nürnberg ansässige Verein wirbt seit einiger Zeit massiv online um neue Mitglieder. Seine Website erweckt dabei den Eindruck, in zahlreichen Städten bundesweit vor Ort präsent zu sein und über spezielles Know-how des örtlichen Mietwohnungsmarktes zu verfügen. Durch dieses Internet-Marketing entsteht eine erhebliche Verwechslungsgefahr mit den jeweils tatsächlich vor Ort tätigen DMB-Mietervereinen.

Zahlreiche DMB-Mietervereine berichten bereits von Ratsuchenden, die irrtümlich dem Mieterhilfe e. V. beigetreten sind und mangelnde oder unqualifizierte Beratung beklagen, obgleich sie eigentlich Mitglied ihres örtlichen Mietervereins werden wollten.

Der DMB-Mieterverein Dresden hat den Mieterhilfe e. V. deshalb wettbewerbsrechtlich abgemahnt und Unterlassungsklage erhoben. Das Landgericht Nürnberg-Fürth gab der Klage in erster Instanz statt und verurteilte den Verein, seine irreführende Werbung für Dresden zu unterlassen. Gegen das Urteil läuft derzeit die Berufung. Auch der Mieterverein Stuttgart hat bereits abgemahnt, weitere Vereine prüfen rechtliche Schritte.

So finden Sie Ihren örtlichen DMB-Mieterverein:
Achten Sie bei einer Mitgliedschaft stets auf das DMB-Logo. Alle 300 DMB-Mietervereine sind unter https://mieterbund.de/mieterverein-vor-ort/ gelistet. Dort genügt die Eingabe Ihrer Postleitzahl, um die zuständigen Kontaktdaten angezeigt zu bekommen.

Hinweis: Auch die ARD hat zwischenzeitlich über die fragwürdigen Praktiken des Mieterhilfe e. V. berichtet.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Liebe Mitglieder,

hiermit laden wir Sie herzlich zur Mitgliederversammlung des Mietervereins Memmingen ein.

Datum: 20. Juli 2024
Ort: Café am Waldfriedhof, Waldfriedhofstr. 3, 87700 Memmingen
Uhrzeit: 16:00 Uhr

Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 24. Juni 2024. Bitte teilen Sie uns mit, mit wie vielen Mitgliedern Sie kommen werden. Ihre Anmeldung ist erforderlich, damit wir genügend Plätze für alle Teilnehmer bereitstellen können.

Ihre Anmeldung können Sie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden.

Hinweis: Änderungen am Ort oder an der Zeit der Versammlung werden wir Ihnen rechtzeitig per E-Mail mitteilen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine konstruktive Versammlung.

Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Mieterverein Memmingen


Liebe Mitglieder,

Willkommen beim BetriebskostenCheck vom Deutschen Mieterbund! Dieses Tool bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Betriebskostenabrechnung einfach und verständlich zu überprüfen und zu bewerten. Indem Sie die Kostenpositionen aus Ihrer Abrechnung erfassen, können Sie direkt sehen, wie Ihre Nebenkosten im Vergleich zum bundesweiten Durchschnitt stehen.

Der BetriebskostenCheck ist eine hilfreiche Ressource, um sicherzustellen, dass Ihre Abrechnungen korrekt und transparent sind. Nutzen Sie diese Chance, um mehr Kontrolle über Ihre Wohnnebenkosten zu erlangen und potenzielle Einsparungen zu identifizieren.

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung und Unterstützung, um den Betriebskostenspiegel 2023 so akkurat und umfassend wie möglich zu gestalten!


Energie/Verbraucher/Gas/Deutschland/
Verbraucher können bei Fragen zur Energiepreisbremse Hotline anrufen

Berlin (dpa) - Bei Fragen rund um die Energiepreisbremse können sich Verbraucher und Unternehmen an eine kostenlose Hotline wenden. Eine Beratung zur Strom-, Gas- und Wärmepreisbremse gibt es ab sofort unter der Nummer 0800 78 88 900, wie das Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte. Antworten auf häufig gestellte Fragen stellt das Ministerium außerdem auf seine Homepage.

Seit Mittwoch greifen die staatlichen Preisbremsen zur Dämpfung der stark gestiegenen Energiekosten. Rückwirkend gibt es auch eine Entlastung für Januar und Februar. Finanziert werden die Preisbremsen aus einem bis zu 200 Milliarden Euro umfassenden «Abwehrschirm» des Bundes, einem über Schulden finanzierten Sondertopf.

weitere Infos ...


Bericht des Bayerischen Rundfunks zur allgemeinen Mietenproblematik, mit einem Beitrag des Mietervereins Memmingen.

https://www.br.de/mediathek/podcast/radioreportage/explosion-der-mieten-wie-die-ballungsraeume-immer-teurer-werden/1859665


Interview mit Rechtsanwalt Ballentin für die Allgäuer Zeitung zur aktuellen Inflationslage mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung